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Unterhaltsreinigung

Was kostet Büroreinigung? Preisfaktoren im Überblick

Büroreinigung Kosten im Überblick: Wovon der Preis abhängt, was Pauschaltarife verschweigen und ab wann ein Wartungsvertrag sich rechnet.

14. April 2025Aktualisiert am 6. August 20266 min LesezeitTim Rabe · Inhaber & Geschäftsführer

Büroreinigung kostet unterschiedlich viel — weil jedes Büro unterschiedlich ist. Eine belastbare Zahl gibt es erst nach dem Ortstermin. Was wir vorab sagen können: die realistischen Bandbreiten, wovon der Preis abhängt und welche Angebote Sie skeptisch machen sollten.

Konkrete Preisrahmen

Für Büros im Rheinland zwischen Düsseldorf, Solingen und Köln bewegen sich die Monatspauschalen in diesen Bandbreiten:

  • Pro Quadratmeter und Monat: 1,20 bis 3 Euro bei zwei bis drei Reinigungen pro Woche. Große offene Flächen liegen unten, kleinteilige Büros mit Teppich oben.
  • Pro Reinigungsstunde: 28 bis 40 Euro Verrechnungssatz sind in der Branche üblich. Deutlich darunter wird es rechnerisch eng — für den Anbieter oder für dessen Personal.
  • Beispiel 300-m²-Büro, 2× pro Woche, glatte Böden: rund 350 bis 450 Euro pro Monat.

Diese Zahlen sind Orientierung, kein Angebot. Warum die Spanne so breit ist, zeigt der Blick auf die Faktoren dahinter.

Wovon der Preis abhängt

Vier Faktoren bestimmen den Preis fast vollständig.

  • Fläche: Der offensichtlichste Faktor. Allein die Quadratmeter sagen aber wenig — ein 200-m²-Büro mit Hochflorteppich ist aufwändiger als dasselbe mit Industrieboden.
  • Frequenz: Täglich ist teurer als zweimal pro Woche. Pro Reinigung wird der Stückpreis mit höherer Frequenz günstiger — die Anfahrt fällt weniger ins Gewicht.
  • Bodenbelag: Teppich bindet Schmutz, braucht aber mehr Zeit. Fliese und Vinyl gehen schneller, zeigen aber jeden Fleck sofort.
  • Reinigungszeiten: Reinigung außerhalb der Bürozeiten — früh morgens oder abends — ist organisatorisch anspruchsvoller und schlägt sich im Preis nieder.

Sanitäranlagen sind ein eigener Posten. Anzahl, Frequenz und Zustand entscheiden darüber, wie viel Zeit sie in Anspruch nehmen. Eine Kanzlei mit Mandantentoiletten hat andere Anforderungen als ein Lager mit zwei WC-Kabinen.

Wie kalkuliert wird: der Leistungswert

Kein seriöser Anbieter kalkuliert über den Quadratmeterpreis. Kalkuliert wird über den Leistungswert: Wie viele Quadratmeter schafft eine Reinigungskraft pro Stunde in Ihrem Objekt?

In einem offenen Großraumbüro mit glatten Böden und wenig Mobiliar sind 250 bis 350 m² pro Stunde realistisch. In einer Kanzlei mit Einzelbüros, Teppich und vollgestellten Regalen eher 150 bis 200. Gleiche Fläche, fast doppelte Zeit — deshalb hilft Ihnen der Quadratmeterpreis vom Büro nebenan ungefähr so weit wie dessen Stromrechnung.

Aus Leistungswert, Frequenz und Stundensatz entsteht die Monatspauschale. Wer diese Rechnung im Angebot offenlegt, hat nichts zu verstecken. Wer nur eine Endsumme nennt, hat zumindest eine Rückfrage verdient.

Was Pauschaltarife verschweigen

Pauschale Tarife für Gebäudereinigung im Internet sind Unsinn. Jedes Objekt ist anders: Bodenbelag, Frequenz, Zugänglichkeit, Verschmutzungsgrad. Wer pauschal anbietet, hat entweder zu viel eingerechnet oder wird die Qualität irgendwo kürzen.

Der Mechanismus ist einfach: Ein Pauschalanbieter kalkuliert für ein durchschnittliches Objekt. Ihr Büro ist nicht durchschnittlich. Es hat spezifische Böden, spezifische Zeiten, spezifische Anforderungen. Der Pauschalpreis passt nicht — er passt nur scheinbar.

Wenn Sie Angebote vergleichen: Achten Sie darauf, ob ein Leistungsverzeichnis beiliegt. Ohne Leistungsverzeichnis ist kein Angebot vergleichbar.

Ab wann lohnt sich ein Wartungsvertrag?

Als Faustregel: ab ca. 150 m² Bürofläche bei mindestens zweimaliger Reinigung pro Woche. Darunter sind Anfahrtskosten und Aufwand für beide Seiten zu hoch.

Entscheidend ist auch die Frequenz. Wer nur einmal im Monat reinigen lässt, bekommt kein gleichmäßiges Ergebnis. Unterhaltsreinigung funktioniert als Rhythmus — nicht als Einzelmaßnahme.

Wo Sie sparen können — und wo es teuer wird

Es gibt legitime Stellschrauben. Die Frequenz ist die größte: Von drei auf zwei Reinigungen pro Woche zu gehen spart rund ein Drittel — und fällt in vielen Büros kaum auf. Auch der Zuschnitt hilft: Besprechungsräume, die zweimal im Monat genutzt werden, brauchen keine wöchentliche Reinigung.

Eine zweite Stellschraube ist die Aufgabenteilung. Wenn Ihr Team die Spülmaschine selbst ausräumt und Schreibtische freiräumt, sinkt die Reinigungszeit messbar. Das steht dann so im Leistungsverzeichnis und beide Seiten wissen, woran sie sind.

Am falschen Ende gespart ist die Sanitärfrequenz. Toiletten, die seltener gereinigt werden als die Bürofläche, merkt jeder im Haus — und zwar vor allen anderen Sparmaßnahmen. Ebenfalls teuer: den Anbieter jedes Jahr zu wechseln, weil ein Konkurrent 10 Prozent billiger ist. Jeder Wechsel kostet Einarbeitung, Schlüsselübergaben und in der Regel ein halbes Jahr schwankende Qualität.

Wann wir nicht passen

Wenn Sie eine einmalige Grundreinigung suchen: Es gibt günstigere Anbieter die genau das machen.

Wenn der niedrigste Preis das wichtigste Kriterium ist: Wir sind nicht die Günstigsten. Unsere 45+ aktiven Wartungsverträge kommen nicht durch Dumpingpreise zustande.

Wenn Sie kurzfristige Einzelbuchungen ohne festen Rhythmus suchen: Das ist nicht unser Modell.

Quellen

Häufige Fragen

Ihre Fragen — unsere Antworten

Wie berechnet Rabe den Preis für Büroreinigung?

Nach Fläche, Bodenbelag, Frequenz und Reinigungszeiten. Wir vereinbaren einen Ortstermin, danach bekommen Sie ein schriftliches Festpreisangebot in 24 bis 48 Stunden.

Gibt es Mindestvertragslaufzeiten?

Für Unterhaltsverträge empfehlen wir 12 Monate. Das ist planbar für beide Seiten. Einzelreinigungen sind ohne Laufzeit möglich.

Ab welcher Größe lohnt ein Wartungsvertrag?

Als Faustregel: ab ca. 150 m² bei regelmäßigem Betrieb und mindestens zweimal pro Woche Reinigung.

Was kostet ein Ortstermin?

Nichts. Bei größeren Objekten fahren wir immer selbst vorbei. Für kleine Büros reicht oft ein Grundriss und kurze Beschreibung.

Was kostet Büroreinigung pro Quadratmeter?

Als Monatspauschale im Rheinland: 1,20 bis 3 Euro pro m² bei zwei bis drei Reinigungen pro Woche. Die Spanne kommt vom Leistungswert — offene Flächen mit glatten Böden sind schneller gereinigt als kleinteilige Büros mit Teppich.

Warum nennen Sie am Telefon keinen Festpreis?

Weil wir Ihr Objekt noch nicht gesehen haben. Wer ohne Ortstermin einen Festpreis nennt, kalkuliert mit Puffer zu Ihren Lasten — oder plant, an der Reinigungszeit zu kürzen. Nach dem Termin steht unser Angebot in 24 bis 48 Stunden.

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